Donnerstag, 12. März 2015

Und dann .... starb Terry Pratchett

Bild stammt aus dem Wikipedia-Artikel zu Terry Pratchett
smh - Da gibt man sich Mühe im Angesicht von Widgrigkeiten und schreibt einen positiven Blog-Artikel voller Dankbarkeit und guter Schwingungen - und im nächsten Moment bricht eine Welt zusammen: die Scheibenwelt.

Terry Pratchett ist nicht mehr.

Es ist doch irgendwie unvorstellbar, dass die Scheibenwelt ein Ende hat.

Der Schöpfer eines eigenen Universums, der mit seinen scheinbar unendlichen Ideen seine Leserschaft nicht nur auf's Beste unterhalten und amüsiert, sondern auch immer wieder angeregt hat zum Nachdenken und Philosphieren über "Menschliches, Allzumenschliches".

Für mich war Pratchett einer der grossen Erzähler und Denker unserer Zeit. Sein Verlust hinterlässt eine Lücke, die sich nicht mehr schliessen wird.

Während der Grossteil seines Werkes in unserer Bibliothek in der Abteilung für Erwachsene steht, hat er einige seiner schönsten Bücher für Kinder geschrieben.

Die Abenteuer des sprechenden Katers Maurice und die Nomen-Trilogie sind leider in deutscher Sprache nur noch im Taschenbuch erhältlich, und fehlen daher in der Kijubi (was ich aber ändern werde).

Meine Lieblingsreihe um die jungendliche Hexe Tiffany steht im Fantasy-Gestell und wird nicht nur von Mädchen gern gelesen.
Ebenfalls zu den Jugendbüchern zählt der (nicht auf der Schweibenwelt handelnde) Roman "Eine Insel", in dem eine riesige Flutwelle ein ganzes Volk auslöscht und eine zusammengewürfelte Schar Überlebender sich an den Wiederaufbau wagt. Vielleicht wegen des ernsten Themas steht dieses Buch bei uns in der Erwachsenenabteilung.

Unerwartete Geschenke


smh - Eine der grossen Freuden in unserer Arbeit ist es ja, dass wir immer mal wieder zum Glück unserer Besucherinnen und Besucher beitragen dürfen.

Manchmal ist es aber auch umgekehrt, und wir sind es, die beglückt werden.

Diese Woche waren wir vom Kijubi-Team etwas niedergeschlagen.

Doch wie kann man niedergeschlagen bleiben, wenn die Frühlingssonne und die Nutzenden sich verschwören, und uns mit Licht und Liebenswürdigkeit bombardieren?

Innerhalb weniger Stunden durfte ich heute folgende Glücksmomente erleben:
  • Anregende Gespräche über tolle Pferdefilme, eine romantische Buchreihe und gemeinsame Erinnerungen an jugendliche Indianer-Spiele.
  • Die Schenkung des 3. Bandes einer Buchreihe, der uns noch fehlt.
  • Ein wiedergefundenes Buch, das wir bereits abgeschrieben hatten.
  • Ein herzlicher Austausch über den Wunsch, die Kinder noch etwas länger vor Gewaltdarstellungen in Filmen zu schützen, trotz dem Risiko, sich damit unbeliebt zu machen.
  • Mehrere Tipps für Filme und Bücher, die uns noch fehlen und die wir dringend anschaffen müssen.
Vielleicht klingt das nach einer Ansammlung von Kleinigkeiten, doch für mich summieren sich daraus so viele Aufsteller, dass sich die Sorgen auflösen wie Nebel im Sonnenschein.

Ein herzliches Dankeschön an alle Menschen, die gute Diensleistungen nicht als Selberverständlichkeit hinnehmen, sondern die Erbringerinnen und Erbringer derselben mit Respekt und Freundlichkeit behandeln, uns für geleistete Dienste danken und uns ein Lächeln und ein freundliches Wort schenken.