Donnerstag, 30. Oktober 2014

Findus wundersame Wiederherstellung


smh - Wie bereits in früheren Blog-Artikeln geschrieben, wird unser Papiermaché-Maskottchen Findus von den Kindern so sehr geliebt, dass es leider auch Schaden nimmt. Unsere Versuche, ihn zu flicken, waren wenig nachhaltig. Er verlor nach und nach alle Schnauzhaare, der Schwanz brach immer wieder ab und die Ohren hatten Löcher.

Eine liebe Mitarbeiterin aus der Erwachsenen-Abteilung hatte die rettende Idee, Fachmänner aus ihrer Familie um Rat zu bitten. Wir erhielten viel mehr als Rat, sondern das grosszügige Angebot, Findus für die Kijubi umfassend zu restaurieren.

Das Resultat kann sich sehen lassen! Und wir wissen jetzt endlich auch, wieso die Samichlaus-Mütze so schlecht halten wollte: da fehlte nämlich etwas auf dem Kopf von Findus, das jetzt wieder da ist. Nicht nur wir sind begeistert, wir hören auch täglich von den Kindern, wie sehr sie sich über die Rückkehr des schmerzlich Vermissten freuen. 



Dank an Martin Gasser vom Atelier für Papierrestaurierung und an Franz Rüegger, Kunstmaler, für die sorgfältige und detailgetreue Arbeit. Und Dank auch an Rahel Rothen, die Findus ursprünglich geschaffen und der Kijubi geschenkt hat.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Neulich auf Facebook

smh - Weil es so schön war, teile ich hier eine private Statusmeldung, die ich kürzlich auf Facebook aufgeschaltet habe, zusammen mit einigen Kommentaren. Ich finde sie gibt einen guten Einblick in Aspekte unserer Arbeit hier in der Kijubi.

Die roten Balken bin ich, die weissen Balken sind kommentierende Facebook-Freunde.


Freitag, 10. Oktober 2014

Der spannende Debütroman von Monika Aeschlimann

Mein Name ist Monika Aeschlimann-Affolter, ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Söhnen im Alter von 14, 17 und 21 Jahren. Ich lebe mit meiner Familie am Fusse unseres Hausberges, dem Weissenstein, in der Gemeinde Langendorf/SO.

Mit der Veröffentlichung meines Debütromans „Versteckte Welten, die Macht des Elixiers“ erfüllt sich mir ein langgehegter Wunsch. Die spannende Geschichte spricht sowohl Kinder, Jugendliche als auch erwachsene Fantasy-Fans an und vermag sogar meine Mam, „unser Grosi“, zu begeistern!

Meine Zeichnungen einiger Protagonisten zeige ich hier im Blog, habe allerdings im Buch auf Bilder zwischen dem Text verzichtet, es sollte kein Bilderbuch werden. Ich möchte das Aussehen meiner Figuren der Fantasie der Leser/innen überlassen! Die Illustrationen der Bucheinfassung, ebenfalls von mir gemalt, fanden auf Anhieb Gefallen bei meiner Verlegerin, Frau Ursula Landtwing und wurden, was mich natürlich total freut, verwendet.

„Versteckte Welten, die Macht des Elixiers“


Als der sechzehnjährige Waisenjunge Jeremain Cooper von seiner lieblosen Tante in ein Jugendheim bei Balm abgeschoben wird, begleitet ihn sein treuer Kater Tiger. Der Junge ahnt nicht, welch geheimnisvolle Welt hinter der Ruine der Felsenburg auf ihn wartet. Erst findet er eine Heimat und das Gefühl irgendwo dazuzugehören, dann lenkt der nächtliche Besuch eines Wolfes in der Gartenanlage der Grottenburg Jeremains Leben in völlig andere Bahnen. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden taucht er in die gefährlichen Abenteuer einer fantastischen Parallelwelt ein und steckt bald mitten in einem Kampf der mystischen Völker gegen einen übermächtig scheinenden Gegner …

Die Geschichte katapultiert die Leser/innen nach einer kurzen Einleitung augenblicklich in eine mystische Welt, und damit mitten in ein fantastisches und spannendes Abenteuer, in welchem Romantik und auch Humor nicht zu kurz kommen!

Gerade das Genre der Jugendliteratur hat keinen leichten Stand. Ich wünsche mir, dass es mir gelingt, Leser/innen für mein Buch zu gewinnen und gerade auch junge Leser/innen für das Lesen zu begeistern! Das ist mein Ziel, … könnte ich dieses erreichen … super! 

Es ist mir seinerzeit gelungen, meinen damals sechzehnjährigen Sohn Lars für meine Abenteuer-Geschichte zu gewinnen. Mit viel Elan hat er sich meines Manuskriptes angenommen und ein erstes, für mich sehr wichtiges Lektorat gemacht. Dafür bin ich ihm ewig dankbar! Auch heute unterstützen er und auch der Rest meiner Familie, „zwangsläufig“ Fans der ersten Stunde, meine schriftstellerischen Bemühungen!


Würde mich jemand fragen: „Weshalb schreibst Du?“, so würde ich ihm antworten: „Schreiben bereitet mir unbändigen Spass, löst pure Freude in mir aus! Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Ich finde es unglaublich inspirierend, in fantastische Welten abzutauchen, neue, interessante Figuren zu erfinden, ihnen Leben einzuhauchen, knisternde Spannung aufzubauen, an logischen Zusammenhängen zu tüfteln und mit Worten und Sätzen zu jonglieren.

Schreiben ist aufregend, bringt mir persönlich höchste Entspannung und ein gutes Lebensgefühl!“

Am 28. Juni dieses Jahres war es mir ein erstes Mal vergönnt, mein Buch an der Vernissage in der historischen Stadtbibliothek in Zug, organisiert durch meinen Verlag, den Landtwing Verlag GmbH Zug, vorzustellen. Die Lesung vor interessiertem Publikum war ein voller Erfolg und eine erste, unvergessliche Erfahrung für mich, die nach unbedingter Wiederholung meinerseits verlangt! Ich war sehr beeindruckt und glücklich über den begeisterten Beifall und von den durchwegs positiven Reaktionen meiner Zuhörer/innen und meiner Verlegerin Frau Ursula Landtwing!


Nun freue ich mich ausserordentlich auf den kommenden Event der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Zentralbibliothek in Solothurn! Am 8. November findet eine Lesung statt an welcher, unter anderen, auch ich mein Buch präsentieren darf. Ich bin schon sehr gespannt auf das Publikum aus meiner Region und deren Reaktionen!

„Chömet doch au cho inelose“ 


Mit herzlichen Grüssen aus Langendorf
Monika Aeschlimann


Lesung: Samstag, 08. November 2014, 17.00 Uhr in der Zentralbibliothek Solothurn

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Unter der Lupe

aw - Manchmal findet man in einem Buch ganz andere Dinge als erwartet. Als ich neulich ein Buch suchte, dass ich passend zu den  „Gute-Nacht-Värsli“ in unserer Värslistunde erzählen konnte, bin ich in „Gute Nacht, Karlchen!“ von Rotraut Susanne Berner (Hanser Verlag), auf einige lustige Bilder im Bild gestossen.

Bei der Hasenfamilie im Esszimmer hängt hinten an der Wand, oberhalb des Telefons, ein Bild von einer Karotte mit dem Text „Ceci n’est pas une carotte .“. Was würde wohl der grosse Surrealist René Magritte sagen, wenn er sein (in der Kunstgeschichte gern zitiertes) Werk in einem Pappbilderbuch wiederfinden würde? Vermutlich hätte er seine Freude daran.



Im Buch geht die Gute-Nacht-Reise von Karlchen und seinem Vater weiter in die Küche. Neben dem Fenster hängt diskret ein Bild von zwei Hasen auf dem Feld. Die Referenz an Jean-François Millets „Abendgebet“ ist unverkennbar.







In Karlchens Badezimmer treffe ich dann noch eine, für Hasen adaptierte, Version von Loriots „Zwei Männer im Bad“. Und als Karlchen endlich sein Bett findet, hängt am Kopfende ein Bild, das doch sehr stark an Keith Haring erinnert.



















Ist es nicht grossartig, wenn berühmte Bilder ihren Weg Bilderbücher finden? Einfach so, als Randnotizen die zum Schmunzeln anregen? Wenn ein Bild von einer Karotte an die Diskussionen über die Realität von Bildern erinnert?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich  noch lange nicht alle versteckten Hinweise von Frau Berner gefunden habe.

Habt ihr auch schon etwas entdeckt?

Alle Bilder sind aus „Gute Nacht, Karlchen!“ von Rotraut Susanne Berner, Carl Hanser Verlag München 2001, 978-3-446-20037-1