Donnerstag, 27. März 2014

Frühling und Ostern in der Zentralbibliothek

smh - Heute lassen wir die Bilder sprechen:

Unser Frühlings-Schaufenster
Oster-Deko im Bereich der Zentralen Ausleihe
Der massiv reduzierte Oster-Tisch in der Kijubi

Donnerstag, 13. März 2014

Ältere Kostbarkeiten (zum Vorlesen geeignet)

smh - Es gibt viele tolle Neuheiten auf dem Buchmarkt. Doch manchmal lohnt es sich, in älteren Schätzen zu wühlen. Die aktuelle Bestandesbereinigung gibt mir viel Gelegenheit dazu, alte Titel (wieder zu) entdecken.

Dank dem berühmten Disney-Film kennt jedes Kind auch heute noch Mary Poppins. Wer aber kennt ihren Kollegen "Herrn Röslein"?


Ich gestehe, dass mir die Reihe mit dem freundlichen älteren Herrn, der fantastische Geschichten erzählt und mit Streusalz und Zaubersprüchen die Welt verbessert, bisher unbekannt war.

Dieses Buch hier ist mir ebenfalls erst vor einigen Wochen zum ersten Mal in die Hände geraten. Ich habe mich gleich festgelesen und fast ununterbrochen gelacht:


Die Geschichte um eine "ziemlich schöne" und sehr verwöhnte Prinzessin, die hier einen bizarren Plan ausheckt, um einen netten Prinzen zum Heiraten  zu finden, ist so fantastisch und verwinkelt, voller Märchenelemente und verquerter Ideen, dass man nie weiss, wie es jetzt wohl weiter geht, und auf jeder Seite von Neuem überrascht wird.


Die witzigen Zeichnungen in und um den Text herum machen das Buch schon fast zu einem Comic und müssen beim Vorlesen unbedingt mit einbezogen werden:


Dieses Buch hier kannte ich schon:


Die Geschichte vom friedfertigen Stier Ferdinand, der sich weigert beim Stierkampf in der Arena mitzumachen, ist mir zum ersten Mal im Fernsehen begegnet, erzählt von Peter Ustinov. Das Bändchen ist klein, die Bilder schwarz-weiss.


Würde es bei den Bilderbüchern stehen, wäre es sicher auch heute noch ein Renner, bei den Vorlesebüchern hingegen scheint es bei uns leider unter zu gehen.



Tja, so also tobt der Matador, weil Ferdinand sein Spielchen nicht mit ihm spielen will... Soll mir einer sagen, diese Geschichte habe heute seine Relevanz verloren.
Und zum Abschluss noch ein ganz besonderer Liebling von mir:


Als Kind konnte ich nicht genug hören und lesen vom fröhlichen Cowboy Jim, der ohne Pistole, aber mit Lasso und Verstand auch in den verzwicktesten Situationen eine passende Lösung fand.


Und natürlich war ich ein grosser Fan von Mister Tramp, dem unansehnlichen kleinen Pferd von Cowboy Jim, sein bester Freund in allen Lagen. Die beiden sind quasi Lucky Luke und Jolly Jumper für Kleine!

Samstag, 8. März 2014

Platz für Neues und: wie wichtig ist das Titelbild?


smh - Wer unsere Abteilung kennt weiss, dass unsere Gestelle zeitweise überquellen. Es ist schön, dass so eine Fülle an Büchern zur Auswahl steht. Weniger schön ist es, wenn wir keinen Platz mehr finden, um unsere Neuheiten einzuordnen.

Daher ist zur Zeit eine grosse Bestandesbereinigung am Laufen:


Die ausgeschiedenen Bücher wandern entweder in die Verkaufskiste, oder aber ins Magazin, wo sie via Katalog weiterhin zugänglich sind.

Beim Durchgehen der Bücher fällt auf, wie sehr sich die Titelseiten im Lauf der Zeit verändert haben. Insbesondere bei den Büchern für Jugendliche. Was damals ging, wirkt heute geradezu abstossend:



Klaus Hagerup's Buchreihe um den liebstollen Teenager Markus ist wirklich lustig zu lesen, und ich glaube, dass auch heutige Jugendliche sich in seinen Leiden und Nöten wiederfinden können. Aber mit diesem Titelbild? Urgh.

Ein anderes Buch, das ich aus dem Bestand entfernt habe, war dieses hier:


Dabei entspricht der heitere Tagebuch-Roman um das verkannte Comedy-Talent Louis mit seiner witzigen Sprache und viel Slap-Stick Humor durchaus dem, was heutige Kinder gerne lesen. Bloss nicht mit einem Knetmännchen auf dem Titelbild.

Das hat der Verlag auch erkannt, und alle Titel von Pete Johnson im neuen Look wieder auf den Markt gebracht. Und ich bin sicher: sie werden (wieder) gelesen werden:



Ich schliesse daraus: obwohl ja bei einem guten Buch vor allem die inneren Werte zählen, beim Auswählen der nächsten Lektüre spielt das Aussehen eben doch eine grosse Rolle.